Distracting from the Actual Crisis: The Proposed Asylum Ban

On November 9, 2018, the U.S. Department of Homeland Security and the U.S. Department of Justice issued a joint interim rule in conjunction with a proclamation from the White House seeking to restrict the eligibility of persons applying for asylum protection in the United States. This interim rule, which is currently stayed by federal court litigation, is yet another attempt by the Administration to remove humanitarian protection for the most vulnerable in direct violation of both domestic and international legal obligations.

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Keine Grenzkontrollen

Nach dem Schengener Grenzkodex sind Grenzkontrollen an den Binnengrenzen des Schengen-Raums abgeschafft. Doch die Mitgliedstaaten, allen voran Deutschland, lassen kaum etwas unversucht, diese Vorgabe zu umgehen. Indem sie die Kontrollen ins Hinterland verlagern, behaupten sie ihre „Grenzhoheit“ nach dem Motto: „Wenn wir nicht an der Grenze kontrollieren dürfen, dann kontrollieren wir eben davor oder dahinter.“ Mit Urteil vom 13.12.2018 hat der Europäische Gerichtshof einer besonders kreativen Umgehungstaktik nun den Riegel vorgeschoben: Der Übertragung der Kontrolle auf private Beförderungsunternehmen.

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Advertising: Global Constitutionalism (Journal)

Volume 8, Issue 1


March 2019


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Global Constitutionalism

Human Rights, Democracy and the Rule of Law

  • Global Constitutionalism as agora: Interdisciplinary encounters, cultural recognition and global diversity
    EDITORIAL
  • From an unconstitutional constitutional amendment to an unconstitutional constitution? Lessons from Honduras
    DAVID E. LANDAU, ROSALIND DIXON, YANIV ROZNAI
  • AND MORE ARTICLES..

Das Institutionelle Abkommen zwischen der Schweiz und der EU: Fragen der Souveränität und Rechtssicherheit- Eine politische Risikoabwägung

Seit gut 15 Jahren nimmt die Schweiz auf der Grundlage bilateraler Verträge am EU-Binnenmarkt teil. Auf Wunsch der EU verhandelte die Schweiz über einen institutionellen Rahmen für das mittlerweile umfangreiche sektorielle Vertragswerk. Die vorübergehende Krise im Nachgang zur Annahme der Masseneinwanderungsinitiative konnte ausgeräumt werden indem das Parlament bei der Umsetzung der Initiative die Personenfreizügigkeit nicht antastete. Die Selbstbestimmungsinitiative, die gleichsam einen Vorbehalt zugunsten der nationalen Verfassung gegenüber völkerrechtlichen Verträgen enthielt, wurde vom Volk deutlich abgelehnt. Der Weg für eine Vertiefung der im Grundsatz reibungslosen Beziehungen schien also geebnet. Die Skepsis in der Schweizer Politik ist indes groß.

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„Möge diesem Gesetz kein langes Leben beschieden sein!“: das Kinderehengesetz vor dem BVerfG

Am 2017 in Kraft getretenen Kinderehegesetz kann man sehen, dass sich unterdrückte Ängste vor fremden Lebensweisen derzeit teils mit solcher Kraft Bahn brechen, dass jede Rationalität des Gesetzgebers verloren geht. Jetzt hat der Bundesgerichtshof entschieden, das Gesetz nach Art. 100 GG dem BVerfG vorzulegen, und man darf hoffen, dass es nun wirklich für verfassungswidrig erklärt werden wird – zumindest in seinen schlimmsten Teilen.

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A Look behind the Fake News Laws of Southeast Asia

In Southeast Asia, attempts to regulate the fake news phenomenon can be broadly categorized, on the one hand, in cases where fake news laws are conceived at least also as the government’s weapon to silence critics and dissenters, and on the other hand, cases where the discourse is lead more open-ended. Under the first category, Malaysia springs to mind, Cambodia and Vietnam possibly too. Thailand is a somewhat mixed case. Much more open-ended are the fake news discourses in Indonesia, the Philippines and Singapore.

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The Tale of Two Citizenships

August 2018: Two reports make the rounds in Austrian media. One discusses data protection issues for persons on the so-called citizenship “Promi-Liste”. It tells a story of a Chinese investor, who offered a donation to a public university dean in exchange for assistance with receiving the Austrian citizenship. Meanwhile, another paper breaks the news with a related dicey topic: about 70 Austrians have received notice they are to lose their citizenship. The reason? They allegedly reacquired their native Turkish citizenship as evidenced by their alleged participation in a Turkish referendum.

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Democratic Decay Resource (DEM-DEC): Fifth Monthly Bibliography Update-December 2018

DEM-DEC Launch Podcast The panel discussion to formally launch DEM-DEC on 22 October was broadcast by ABC Radio National’s ‘Big ideas’ programme on 27 and 28 November and is now available as a podcast.  The launch programme and details are on DEM-DEC. The DEM-DEC Bibliography The DEM-DEC Main Bibliography (finalised on 24 June 2018) presents […]

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Zwangshaft für Markus Söder? Von der Ungemütlichkeit an den Grenzen des Rechtsstaats

Mitten in die ohnehin längst nicht mehr beschauliche Vorweihnachtszeit schallten jüngst beunruhigende Nachrichten von einer spektakulären Vorlage des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs an den EuGH. Dürfen oder müssen wir den Bayerischen Ministerpräsidenten in Zwangshaft nehmen lassen? So lautet nur wenig verkürzt die Vorlagefrage. Hintergrund ist der Streit um Dieselfahrverbote in deutschen Innenstädten. Die Vorlage zeugt von einer neuen Ungemütlichkeit an den Grenzen des Rechtsstaates, die das Vertrauen in dessen Berechenbarkeit und Verlässlichkeit zu erschüttern droht.

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Die Renitenz des BAMF als Sisyphusarbeit für die Verwaltungsgerichte

Deutschland diskutiert gern. Das ist gut, eine lebendige Diskussionskultur ist gut für die Demokratie. Ob man dabei so oft über das Asylrecht, seine Einschränkung oder gar Abschaffung diskutieren sollte, wie das fortwährend geschieht, ist dabei vielleicht schon für sich genommen eine Diskussion wert. Was aber viel zu selten im Fokus der Aufmerksamkeit steht, ist die Rechtspraxis jener Behörde, die für die Anwendung des Asylrechts zuständig ist: Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

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Macrons Revolte

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat sich den teils gewalttätigen Protesten der Gilets jaunes, der Gelbwesten, gebeugt und am Montagabend ein Paket sozialer Umverteilungsmaßnahmen im Umfang von etwa 10 Mrd. Euro angekündigt. Ob das ausreicht, um den Frieden in der französischen Gesellschaft wieder herzustellen, ist fraglich. Zu vielfältig sind die Ursachen für den Aufstand – ökonomisch, politisch und institutionell.

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